Zwischen den Reben

einsicht in unseren alltag


Step 2 – Da folgt was neues      


Step 1 – Der Rebschnitt           

Der jährliche Rebschnitt ist für die erfolgreiche Ernte des kommenden Herbstes von entscheidender Bedeutung. Dieser entscheidet in erster Linie über die Qualität und Menge der kommenden Ernte.

Die Rebe wird in den Wintermonaten, bevor der Saft in der Pflanze aufsteigt, von Hand zurückgeschnitten (siehe Video). Jede Rebe ist anders, daher muss beispielsweise die Länge der Schosse, die Qualität des Holzes und auch der letzte Ernteertrag beachtet werden. So werden geschwächte Rebstöcke kürzer geschnitten, damit sie sich im Sommer bei geringerem Traubenbehang erholen können. Bei kräftigeren Stöcken belässt man einen längeren Schoss mit mehreren Knospen. Da uns die Qualität unserer Weine sehr wichtig ist, haben wir die Anzahl Knospen pro Schoss im Gegensatz zu früher stark reduziert. 

In den vergangenen Jahren hatten wir Ende April mit Frühlings-Frost zu kämpfen. Aus diesem Grund lassen wir einen Frostreserve-Schoss stehen. Dieser wird dann, sobald kein Risiko von spätem Frost mehr besteht, abgeschnitten. Das Schnittholz wird jeweils im Frühling gemulcht und als organischer Dünger am Boden zur Verrottung liegen gelassen.

 

In unserem Betrieb arbeiten wir von ca. Januar – März am Rebschnitt.